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Wieder ein wichtiges Spiel zu Hause abgegeben - Niederlage gegen den Tabellenletzten

  • Martin Krajczy
  • 16. Nov. 2025
  • 3 Min. Lesezeit

DJK Dampfach - ASV Rimpar 0:3 (0:1)


Einschwoeren vor dem Spiel
Einschwoeren vor dem Spiel

Wir haben das Kellerduell gegen den Tabellenletzten, nach einer schwachen Vorstellung, mit 0:3 verloren. Es entwickelte sich von Beginn an ein Spiel nahezu auf Augenhöhe. Wir hatten jedoch insgesamt mehr Torchancen und auch mehr Spielanteile. Bereits in der 3. Minute stand Musti alleine vorm Tor, aber er schoss nicht gleich und vertändelte noch den Ball. Das hätte die Führung sein müssen. 10 Minuten später zielte wieder Musti aus 14 Metern knapp links vorbei. Kurz darauf wurde Niklas Reuß freigespielt, aber der traf den Ball nicht richtig und vergab die nächste gute Chance für uns. Nach 16 Minuten dann die Führung für die Gäste, aus dem Nichts. Die Gäste kombinierten in unserem Strafraum ohne entscheidende Gegenwehr und Sandro Kramosch war völlig frei und schob ein zum 0:1. Fünf Minuten später fast das 0:2, doch Kramosch schoss knapp rechts vorbei. Danach aber nur noch Möglichkeiten für uns. Nach einer halben Stunde verfehlte Niklas Reuß den Kasten. Kurz darauf zielte Paul Först rechts vorbei. Danach vergab Simon eine Hereingabe, in aussichtsreicher Position nur knapp. Kurz vor der Pause schoss André Lörzer links vorbei. Trotz eines klaren Chancenplus für uns ging es mit einem 0:1 in die Pause. Rimpar war in der Verwertung der Chancen effektiver gewesen und ging so mit der der Führung in die Pause.


Torraumszene in Halbzeit zwei
Torraumszene in Halbzeit zwei

In Hälfte zwei wollten wir schnell den Ausgleich. Nach 55 Minuten scheiterte Dominik Reiser am Keeper. Aber insgesamt agierten wir zu umständlich, oft überhastet und verkrampft. Es wurde ein sehr zerfahrenes Spiel. Es gab viele leichte Ballverluste auf beiden Seiten. Ein flüssiges Spiel brachte kein Team mehr auf den Platz. Nach einer Stunde noch eine Chance für die Gäste. Doch Mahmoud Bar scheiterte an Noah Mack. Kurz darauf startete Paul Först einen Alleingang und spielte Dominik Reiser frei, der scheiterte aber am Keeper. Nach 75 Minuten dann die Vorentscheidung. Eine total verunglückte Rückgabe landete beim kurz zuvor eingewechselten Joel Flores Vega, der nahm dieses Geschenk dankend an und erzielte das 0:2. Ein "halbes Eigentor". Fünf Minuten vor Schluss noch die Chance zum Anschlusstreffer, aber Max Witchen scheiterte freistehend aus fünf Meter mit seinem Kopfball am Keeper Robin Michel. In der Nachspielzeit hämmerte Sandro Kramosch mit einer Direktabnahme den Ball aus gut 20 Meter in die rechte Ecke. Das passte zum Spiel in dem das Spieglück auch auf Seiten von Rimpar war, die den Sieg auch mehr wollten als wir. Das war auf dem Platz und vor allem in der Kommunikation des Teams untereinander deutlich zu hören und zu spüren. Am Ende war es eine Niederlage für uns, die richtig wehtut. Das merkte man jedem einzelnen Spieler und Betreuer deutlich an. Jetzt müssen alle Beteiligten das Spiel erst einmal verdauen und danach muss jeder analysieren, was er im nächsten Spiel besser machen kann. Die Liga ist, vom spielerischen Niveau her, so brutal eng, dass nur das Team mit der größeren Aggressivität, Mentaliät, Teamgeist aber auch Effektivität, das Spiel gewinnt. Das war an diesem Tag Rimpar. Das Gute ist, wir haben es selbst in der Hand, in Frammersbach wieder dieses Team mit der größeren Aggressivität zu sein, wie in den Spielen davor. Die Riesenchance auf einen Nichtabstiegsplatz zu springen haben wir erst einmal liegen gelassen. Die richtige Reaktion darauf müssen wir in Frammersbach zeigen.


Stimme unser Coach:

"Wir haben unserer Chancen in der ersten Halbzeit nicht verwertet, da die Torschussqualität nicht da war. Wir haben gesehen, dass es nicht einfach so weiter geht. Die Liga ist eng und in jedem Spiel muss wieder der volle Einsatz und Wille gezeigt werden, wenn man gewinnen will. Es läuft nicht einfach so. Jetzt muss jeder seine Fehler analysieren und dann geht es am Dienstag mit dem Training wieder weiter.“


Stimme Coach Rimpar: (Thomas Redelberger)

„Das war der Lohn für drei Wochen extrem harte Arbeit. Wir haben ein paar Sachen geändert und dadurch uns auch etwas verbessert. Ich habe der Mannschaft gesagt, dass sie nach den vielen Niederlagen durchaus in der Lage ist auch in dieser Liga Mannschaften zu schlagen. Das haben sie heute gemerkt und das was wir uns vorgenommen haben sie sehr gut umgesetzt. Wir hatten heute aber auch das nötige Spielglück."



 
 
 

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